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Anästhesie

Die Narkose ist heute eine solche Selbstverständlichkeit, dass man sich eine Operation ohne Anästhesie und die damit früher verbundenen unerträglichen Schmerzen nicht mehr vorstellen kann.
Noch vor 160 Jahren war dies anders. Es gab nur wenige Möglichkeiten und Mittel Schmerzen zu lindern, bevor 1842 der Arzt W. E. Clarke einer Patientin eine Äthernarkose verabreichte, während sein Kollege, der Zahnarzt Dr. Elijah Pope schmerzlos einen Zahn entfernte.

1844  wurde dem Patienten Horace Wells von seinem Zahnarzt Dr. John Riggs ein Zahn absolut schmerzfrei gezogen wobei ihm der Arzt G. Q. Colton Lachgas verabreichte. Im Jahre 1846 schlug dann Charles T. Jackson Morton vor, gereinigten Ether zur Narkose zu verwenden. Dies war bis zur Vorstellung des ersten Lokalanästhetikums, also einer lokal applizierbaren Lösung mit Hilfe einer Spritze durch Herrn Einhorn (Procain)1905 die einzige Möglichkeit Zahnbehandlungen schmerzfrei durchzuführen.

Heute ist die Anästhesie eine Möglichkeit bei speziellen Indikationsstellungen und auf Wunsch des Patienten eine Behandlung im Dämmerschlaf (Sedierung) oder in Vollnarkose (InTubationsNarkose) anzubieten.

Leider werden diese Verfahren nicht in jedem Fall von den Krankenkassen übernommen.
Fragen Sie bitte bei uns nach wie in Ihren individuellen Fall die Situation ist.

Assistenz

Ein Zahnmedizinischer Fachangestellter (ZFA) hat die Aufgabe, dem Arzt bei der Behandlung von Patienten und bei der Praxisorganisation zu assistieren.
Ein anderer Ausdruck ist Dental-Assistent.

Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin bzw. Zahnmedizinische Verwaltungsassistent ist eine Aufstiegsfortbildung für zahnmedizinische Fachangestellte, die zwischen 4 Monaten und einem Jahr dauert.
Ihr Schwerpunkte liegen auf Abrechnungswesen, Praxisorganisation und Praxismanagement, Rechts- und Wirtschaftskunde, Kommunikation und Rhetorik.

Behandler

Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie haben nach dem Medizin- und Zahnmedizinstudium eine fünfjährige Weiterbildung absolviert. Im Anschluss daran können sie in einer zweijährigen Spezialisierung bei Nachweis eines entsprechenden Operationskataloges bei der zuständigen Ärztekammer die Prüfung zur Führung des Zusatzes „plastische Operationen“ machen. Ihr Schwerpunkt sind Operationen des gesamten Gesichtsschädels.

Fachzahnärzte für Oralchirurgie sind Zahnärzte, die eine vierjährige Weiterbildung abgeschlossen haben. Diese beinhaltet schwerpunktmässig operative Eingriffe im Bereich der Mundhöhle.

Anästhesisten sind Ärzte, welche sich auf Narkosen spezialisiert haben. Sie arbeiten parallel zum Operationsteam und ermöglichen es, Eingriffe in Vollnarkose oder in Sedierung durchführen zu können.

Kooperationspartner

Um für unsere Patienten das Beste zu erzielen arbeiten wir mit interdisziplinären Kooperationspartner aus allen relevanten Fachgebieten der Medizin und Zahnmedizin zusammen. Damit ist gewährleistet, dass gerade bei komplexeren Fragestellungen die bestmögliche Beratung und Therapie für unsere Patienten erfolgt.

In der heutigen hektischen Zeit und mit zunehmender Mobilität und Globalisierung in der Arbeitswelt ist es für Sie als Patient aber nicht nur wichtig den richtigen Behandler zu finden sondern auch, dass Ihr Behandler Ihnen ein nationales und internationales Netz von Spezialisten aufzeigen kann, die Ihnen - wenn Sie nicht vor Ort sind um uns aufsuchen zu können - national aber auch global ad hoc und vor Ort weiterhelfen können.
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