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Behandlung von Tumoren

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Man muss zunächst zwischen gutartige von bösartigen Tumoren unterscheiden, die nach entsprechender Diagnosesicherung unterschiedlichen Behandlungsregimen unterliegen. Prinzipiell muss man in unserem Behandlungsspektrum zwischen Tumoren der Gesichtshaut, der Hautanhangsgebilde und der Mundhöhle unterscheiden.

Gutartige Tumore:

Zumeist langsam wachsende Erscheinungen der Haut, Schleimhaut, die durch ihr verdrängendes Wachstum ästhetisch aber auch funktionell störend sein können. Im Fall von knöchernen Tumoren imponieren diese als Auftreibungen oder manchmal als Zufallsbefund im Röntgenbild ohne weitere klinische Symptomatik. Gutartige Tumore bilden keine Tochtergeschwülste (Metastasen). In einzelnen Fällen können jedoch bösartige Tumore aus gutartigen entstehen. In jedem Fall ist die histologische Diagnose durch Probeentnahme oder Tumorentfernung wichtig und unerlässlich.

Bösartige Tumore:

Die Ursachen bösartiger Tumore im Mundhöhlenbereich sind häufig Tabak und/oder Alkoholgenuss, in anderen Kulturkreisen ebenso übermäßiger Genuss von Rauschmitteln. Sie zeichnen sich nicht nur durch verdrängendes - wie die gutartigen Geschwülste –
sondern auch durch zerstörendes Wachstum mit Ausbildung von Metastasen aus.

Bösartige Tumore finden sich im mund-, kiefer- und gesichtschirurgischen Bereich weiterhin im Bereich der äußeren Haut, der Speicheldrüsen, der Kieferhöhlen, auch der Gesichtsknochen. Das Behandlungskonzept baut bei allen gemeinsam auf eine vorangehende umfassende Diagnostik auf, um die jeweils bestmögliche Kombination der zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten in Abhängigkeit des einzelnen Patienten und des speziellen Befundes zu finden. Heute stehen neben den alleinigen chirurgischen Möglichkeiten auch Behandlungskombinationen in Verbindung mit medikamentöser und/oder Strahlentherapie. Diese Kombination kann nicht nur den Behandlungserfolg verbessern, sondern vermag auch die einzelnen Nebenwirkungen der alleinigen chirurgischen oder strahlentherapeutischen Behandlungskonzepte zu reduzieren, da diese in der Verbindung niedriger "dosiert" werden können.

Vordringlich in der Behandlung bösartiger Tumore ist die komplette Entfernung. Der durch die Tumorentfernung entstandene Gewebedefekt kann durch geeignete Transplantate ersetzt werden, so dass möglichst nur geringe funktionelle Einschränkungen auftreten.
Nach der Tumortherapie gliedert sich eine langjährige Phase ambulanter Kontrollen, um ein mögliches Wiederkehren des Tumors (Rezidiv) früh zu erkennen. Hierzu stehen neben dem "klinischen Blick auch bildgebende Verfahren zur Verfügung.

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